Porsche testet Blockchain – Anwendung

Porsche testet Blockchain – Anwendung und hat dies am 22.02.2018 im Porsche-Newsroom bekannt gegeben. An den Blockchain Anwendungen wird gemeinsam mit einem Berliner Startup entwickelt. 

Porsche bringt erstmals Blockchain ins Auto

Porsche gibt die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-up XAIN bekannt. Die Blockchain-Anwendungen werden direkt im Fahrzeug getestet.

Porsche ist damit der erste Automobilhersteller, der die Blockchain-Technologie in einem Auto – nach eigenen Angaben erfolgreich – implementiert und verprobt.

Als Grund für die Einbindung wurden die Sicherheit und die Schnelligkeit der Technologie für Transaktionen genannt.

Um welche Anwendungsfälle geht es genau?

Der Anbieter nennt drei Anwendungen:

1. Datalogging

2. Flexible Key Usage

3. Online Access

Mit dem Dataloggin werden neue Geschäftsmodelle ausgearbeitet, etwa für autonome Fahrfunktionen. Weitere Anwendungsfälle sind die Ver- und Entriegelung des Fahrzeugs per App über zeitlich befristete Zugangsberechtigungen.

Die Transparenz und Fälschungssicherheit der Technologie birgt laut Oliver Döring enormes Potenzial, und beschreibt es wie folgt:

„Wir können damit Daten schneller und sicherer übertragen und unseren Kunden so in Zukunft noch mehr Komfort bieten, sei es beim Laden, Parken oder um Dritten, wie etwa einem Paketzusteller, temporären Zugang zum Fahrzeug zu gewährleisten. Wir übersetzen die innovative Technologie direkt in Kundennutzen.“ (Oliver Döring, Finanzstratege bei Porsche)

Porsche`s Blockchain-Anwendungen

Wenn die Anwendungen Teil der Blockchain sind, wird auch eine direkte Verbindung offline möglich sein, damit ist keine Anbindung an einen Server nötig. 

Das Öffnen und Abschließen dauert nach Angaben von Porsche nur 1,5 Sekunden und ist bis zu sechs Mal schneller. Nicht nur der schnellere Prozess, sondern auch die effiziente kryptographische Verschlüsselung sorgt für eine unveränderbare Dokumentation in der Blockchain. Für den Kunden einsehbar in der App. Auch per Remote funktioniert der Zugriff.

Weiteres Feature ist der sinnvolle Einsatz von Smart Contracts (Ethereum). Das sind automatisierte Verträge, die Transaktionen dann auslösen, wenn vorher definierte Voraussetzungen eintreten.

Für die Anwendung wird eine “public permissioned Blockchain” mit hybriden Nodes genutzt. Die Nodes befinden sich in den Autos. Bei der Entwicklung waren Forscher der Oxford Universität und dem Imperial College eingebunden.

 

 

 

Über Porsche und Mission E

Porsche will im kommenden Jahr den ersten Elektro-Wagen  auf den Markt bringen. Der Mission E ist Porsches Initiative für eine saubere Umwelt. Die viersitzige Sportlimousine verzichtet auf Stickoxid ausstossenden Diesel und Benzinmotor. Die 600 PS sollen aus der Batterie betrieben werden.

Porsche setzte 238.000 Autos in 2016 ab, in 2009 waren es noch 75.000. Der Umsatz betrug  22 Mrd. EUR.

Wir freuen uns auf die ersten Realtime-Anwendungen im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie. Mehr in unserer Rubrik Wissen.

Der Artikel im Newsroom der Porsche Website: newsroom.porsche.com, Mehr über Xain findest Du hier: xain.io

 

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